Das Training

Dauer: 10 Doppelstunden

Zielgruppe: Klassenverband

Aufbau des Trainings:

Das soziale Kompetenztraining ist vom strukturellen Aufbau in jeder Schule gleich. Somit wird jedes Projekt jeweils von zwei Trainern des Teams „Hilfe bevor es brennt!” durchgeführt und von der zuständigen Beratungsstelle begleitet.

Das jeweilige Training besteht immer aus einem Zielvereinbarungsgespräch, 10 Doppelstunden pro Klasse, Reflexionsgesprächen nach jeder Einheit sowie einem Abschlussgespräch:

  • Zielvereinbarungsgespräch
  • Ablauf des Trainings (10 Doppelstunden)
  • Reflexionsgespräche
  • Abschlussgespräch

 

Im Folgenden werden die einzelnen, standardisierten Schritte eines Trainings beschrieben:

1. Zielvereinbarungsgespräch:

Vor Beginn des Trainings findet ein Zielvereinbarungsgespräch mit den jeweils Beteiligten aus den Arbeitsfeldern Schule, Verein und Beratungsstelle statt.

Ziel des Gespräches ist die konkrete Problem- und Zielbenennung für das Training und die Klärung der Rahmenbedingungen. Das Training wird somit individuell auf die spezifische Situation im Klassenverband abgestimmt.

Anwesend sind folgende Personen:
Arbeitsfeld Schule - die Lehrkräfte aus den Klassen, in denen das Training durchgeführt wird sowie die Schulleitung
Arbeitsfeld Verein - die Projektkoordinatoren sowie das Trainerteam
Arbeitsfeld Beratungsstelle - ein Mitarbeiter der örtlichen Beratungsstelle

 

2. Ablauf des Trainings:

In 10 Doppelstunden pro Klasse werden zielorientierte Trainings im Klassenverband durchgeführt. Je nach Zielvereinbarung und individueller Problemsituation in der Klasse werden unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb der Trainings gesetzt.

Der konkreten Stundenplanung wird je nach Ziel und Stand des Projektes ein bestimmtes Lernziel zugeordnet. Dies kann beispielsweise sein:

  • Kennenlernen / Abschluss
  • Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Kommunikation
  • Kooperation
  • Regeln und Konsequenzen
  • Ruhe und Konzentration
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Sinnliche Wahrnehmung
  • Vertrauen
  • alternative Konfliktlösung

 

3. Reflexionsgespräche:

Nach jeder Projekteinheit gibt es ein gemeinsames Reflexionsgespräch mit den Trainern und den beteiligten Lehrkräften. Hier kann der Lehrer aus seiner Beobachterrolle berichten und besondere Ereignisse aus dem Training können gemeinsam reflektiert werden. Ziel der einzelnen Reflexionsgespräche ist die Sicherung der Kommunikation zwischen Lehrkraft und Trainern und die Anpassung des Trainingsverlaufs an die jeweiligen Projektziele.

 

4. Auswertungsgespräch:

Nach Abschluss der 10 Termine erfolgt ein Auswertungsgespräch mit einer gemeinsamen Zielüberprüfung. Hierbei sind genau wie beim Zielvereinbarungsgespräch die jeweils Beteiligten aus den Arbeitsfeldern Schule, Verein und Beratungsstelle anwesend.

Das Auswertungsgespräch dient einem Abgleich der festgelegten Ziele und dem Verlauf des Projekts. Außerdem können Lehrkraft und Trainer Kinder ansprechen, die im Trainingsprozess aufgefallen sind. Hier dient vor allem der Mitarbeiter der Beratungsstelle als Ansprechpartner in Bezug auf Auffälligkeiten und für weitere Informationen zu Jugendhilfeangeboten.

Anwesend sind folgende Personen:
Arbeitsfeld Schule - die Lehrkräfte aus den Klassen, in denen das Training durchgeführt wird sowie die Schulleitung
Arbeitsfeld Verein - die Projektkoordinatoren sowie das Trainerteam
Arbeitsfeld Beratungsstelle - ein Mitarbeiter der örtlichen Beratungsstelle